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Historie 2017-06-29T09:39:08+00:00

In der ersten Pressemit­teilung des gemein­nützi­gen Jugend­hil­feträgers Lieblingskinder vom 07.07.2013 „Kinder, Kinder, in Tegel ist was los – Die Kindertagesstätte „Tegel­er Lieblingskinder“ feiert Eröff­nung, wurde pub­liziert, dass der Bezirk Reinick­endorf sich über eine neue Kindertagesstätte mit 22 Betreu­ungsplätzen freuen kann.

Die Geschichte, die sich hin­ter dieser Mit­teilung ver­steckt, ist auch die Entste­hungs­geschichte der gemein­nützi­gen Unternehmerge­sellschaft Lieblingskinder.

Wir, die Gesellschafter und Geschäfts­führung, waren damals wie heute Eltern, die um die best­mögliche Betreu­ung ihrer Kinder bemüht sind. Als wenn es nicht schon in 2011 schwierig genug gewe­sen wäre Betreu­ungsplätze für die eige­nen Kinder zu find­en, haben Frau Kalas (heute Gesellschaf­terin) und Frau Rako­to­vao (heute Geschäfts­führung) in Ihrem Amt als Eltern­vor­stand der Elternini­tia­tive Freche Kinder e.V. damals fest­stellen müssen, dass die Immo­bilie des Kinder­ladens eine über dem Nor­mal­w­ert liegende hohe Schim­mel­be­las­tung hat­te. Aus diesem Hin­ter­grund wurde der dama­lige Kinder­laden mit seinen 15 Kindern und drei Erzieherin­nen in der benach­barten Kirchenge­meinde der Bap­tis­ten unterge­bracht.

Es gab viele Unan­nehm­lichkeit­en und organ­isatorische Abläufe um den Kinder­laden­be­trieb dort weit­erzuführen. Diese Bele­gung war nur möglich, da alle beteiligten Eltern und das päd­a­gogis­che Per­son­al zusam­menge­hal­ten haben.

Bei der Suche nach ein­er geeigneten Immo­bilien­fläche zur Errich­tung ein­er neuen Kindertagesstätte kristallisierte sich für die Elternini­tia­tive her­aus, dass die Rechts­form des Vere­ines in Kom­bi­na­tion mit dem Wun­sch Kindern einen neuen Ort der Gebor­gen­heit abseits des Eltern­haus­es zu geben, auf keine große Zus­tim­mung bei Eigen­tümern von geeigneten Immo­bilien traf. Die Bedenken der Eigen­tümer mit einem sich stets wech­sel­nden Vor­stand ein­er Elternini­tia­tive auseinan­derzuset­zen, waren zu groß.

In Anbe­tra­cht dessen, dass die Kinder schon bere­its mehr als ein Jahr in der Notun­terkun­ft unterge­bracht waren und die Zeit drängte, entschlossen Frau Kalas und Herr Rako­to­vao sich dazu, die gemein­nützige Unternehmerge­sellschaft Lieblingskinder im April 2012 zu grün­den.

Zur Geschäfts­führung wurde Frau Rako­to­vao ernan­nt, die schon im Vor­feld mit der Organ­i­sa­tion und der Finanzierung des Vere­ines Freche Kinder e.V. beauf­tragt war.

Die gemein­nützige Unternehmerge­sellschaft hat­te for­t­an ver­schieden­ste Immo­bilien hin­sichtlich der kitaspez­i­fis­chen Anforderun­gen geprüft. Mit Erfolg, so kon­nte eine geeignete Immo­bilie in Juni 2013 gefun­den wer­den. – Unsere erste Kindertagesstätte, die „Tegel­er Lieblingskinder“ mit ein­er Betreu­ungska­paz­ität von 22 Plätzen. So kon­nten die 15 Betreu­ungsplätze des Vere­ines Freche Kinder e.V. gerettet wer­den und weit­ere 7 Plätze ent­standen.

Bis 2017 haben wir drei Kindertagestät­ten mit ins­ge­samt 77 Kinder­garten­plätze im Bezirk Reinick­endorf geschaf­fen und sind im Bere­ich der Schul­hil­fe an Reinick­endor­fer Schulen seit 2015 vertreten. Der Bere­ich Schul­sozialar­beit wird von uns seit 2016 ange­boten.

Seit dem Start unser­er Unternehmung sind wir mit ver­schieden­sten Pro­jek­ten in Kita und Schule beauf­tragt. So hat die Lieblingskinder gUG seit ihrer Grün­dung auch andere flankierende Ange­bote im Bere­ich der offe­nen Jugend­kul­tur­ar­beit im Bezirk gestal­tet und ist bere­its im Jahr 2013 als Träger der freien Jugend­hil­fe anerkan­nt wor­den.

Ende 2014 wur­den Frau Kalas in der Funk­tion als Kita Leitung und Frau Rako­to­vao als Geschäfts­führung der gemein­nützi­gen Unternehmerge­sellschaft Lieblingskinder haupt­beru­flich für den Träger tätig. Zuvor waren die bei­den ehre­namtlich aktiv. 2017 entschloss sich Herr Rako­to­vao als Päd­a­gogis­che Leitung des Trägers haupt­beru­flich tätig zu sein.

Wir sind ein Träger der aus ein­er Eltern­schaft her­aus ent­standen ist. In der dama­li­gen Not­si­t­u­a­tion haben wir gemein­sam entsch­ieden nicht pas­siv aufzutreten, son­dern zusam­men­zuhal­ten und zu agieren. Unsere Moti­va­tion ist damals wie heute unser­er aller Kinder.

Die Lieblingskinder