Schulassistenz

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Schulassistenz 2017-09-21T09:28:34+00:00

Unser Träger Lieblingskinder unterstützt und fördert Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem und beson­derem Förderbedarf im Unter­richt der Regelschule im nördlichen Berlin und im angren­zen­den Umland.

Dazu stellen wir den Schulen Schulassistẹntinnn und Schulassistẹnten zur Seite, welche diese bei der Gemein­samen Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behin­derung in der Lebenswelt Schule unterstützten.

Voraus­set­zung für einen Ein­satz der Schu­las­sis­tenz ist das Vor­liegen eines fest­gestell­ten Förderbedarfs auf den Gebi­eten: geistige Entwick­lung, Autismus, körperlich- motorische Entwick­lung, emo­tion­al-soziale Entwick­lung, Sehen, Hören oder Ler­nen. Schulassistẹnten/innen unterstützen und fördern dann Kinder und Jugendlichen jed­wed­er Förderschwerpunkte in allen Schul­typen.

Mit dieser Förderung ver­fol­gen wir das Ziel, die Erfolge und Grund­la­gen aus der Elementarpädagogik kon­se­quent weit­er zu entwick­eln.

Antragsweg
Schulassistẹnten/innen stellen eine schu­lor­gan­isatorische Maß­nahme zur ergänzenden Unterstützung, Förderung, Hil­fe und Pflege von Kindern und Jugendlichen mit Behin­derung dar. Um diese in Anspruch zu nehmen, erheben die Schulen in einem Fest­stel­lungsver­fahren einen sonderpädagogischen Förderbedarf oder beson­deren Bedarf an Pflege, Hil­fe und Unterstützung. Zudem muss Seit­ens des KJGD oder KJPD (Kinder- und Jugendge­sund­heits- bzw. –psy­chi­a­trisch­er- Dienst) eine Zuord­nung zu den §§53/54 SGB XII oder §35a SGB VIII vor­liegen. Die Schulen beantra­gen dann Schul­helfer­stun­den bei der zuständigen Schu­lauf­sicht in der Außen­stelle der Sen­ats­bil­dungsver­wal­tung des jew­eili­gen Bezirks.

Unsere Leis­tun­gen
Welche Tätigkeiten üben Schulassistẹnten /innen aus?
Die Schullassistẹnten /innen der Lieblingskinder ermöglichen die Mobilität und Ori­en­tierung von Schülerinnen und Schülern mit Behin­derung im Schulgebäude, auf dem Schulgelände, in der Umge­bung, auf Klassen­reisen, bei Wan­derta­gen und Exkur­sio­nen. Sie ver­wirk­lichen die Bar­ri­ere­frei­heit oder unterstützen bei der Überwindung solch­er Bar­ri­eren.

Sie unterstützen und assistieren bei den leben­sprak­tis­chen Ver­rich­tun­gen und Bedürfnissen. Zum Beispiel beim An- und Ausklei­den, beim Essen und Trinken, bei der Grund­ver­sorgung, beim Pflegebe­darf, dem Toi­let­ten­gang sowie generell bei hygien­is­chen Aspek­ten.

Sie überwachen die Medika­tion und übernehmen medi­zinis­che Ver­sorgun­gen oder anwen­dungspflegerische Ver­rich­tun­gen.

Sie helfen bei der Durchführung von Arbeits- und Unter­richtsvorhaben, begleit­en die Auf­gabener­ar­beitung und passen Unter­richts­ma­te­ri­alien an.

Sie assistieren bei der Instal­la­tion, der Anpas­sung und dem Gebrauch beson­der­er Unterstützungs- und Unter­richtsmit­tel. Das sind zum Beispiel Lap­tops und andere Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel sowie mech­a­nis­che oder orthopädische Hil­f­s­mit­tel.

Nach Absprache mit den zuständigen Pädagogen beauf­sichti­gen sie Arbeits­grup­pen und Arbeitsaufträge der Lern­grup­pen.

In enger Koop­er­a­tion mit den anderen Fachkräften wirken sie an der Förderplanung und der Lern­stander­weiterung mit.

Ein­sat­zorte der Schu­las­sis­tenz
Schulassistẹntinen und Schulassistẹnten wer­den bei Bedarf in allen Schul­typen einge­set­zt — von der Ein­gangsstufe bis zum Abitur. Unabhängig von der Schul­form wer­den die Hil­fen so organ­isiert, dass sie den erfol­gre­ichen Schulbe­such von der Schu­lan­fangsphase bis zum bestmöglichen Abschluss flankieren. Sie wird in der öffentlichen Schule wirk­sam, wie auch selbstverständlich an Schulen in freier Trägerschaft.

Grund­lage für jeden Ein­satz ist die Unterstützung zur Ver­wirk­lichung der Schulpflicht ein­er Schülerin/eines Schülers, unabhängig vom jew­eili­gen Stan­dort.

Unsere Philoso­phie

  • Hil­fe und Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem oder beson­derem Förderbedarf, die zusätzlich auf Pflege und Hil­fe angewiesen sind.
  • Gemein­same Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behin­derung in der Regelschule aber auch ggf. an Förderzentren.
  • Sich­er­stel­lung der gemein­samen Teil­habe aller Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behin­derung an den schulpflichti­gen Anteilen des Schu­lall­t­ages.
  • Förderung der Entwick­lung zur Selbständigkeit und Autonomie.
  • Ver­tiefung der sozialen Kom­pe­ten­zen aller Beteiligten.
  • Jugendliche mit Behin­derung in die Lage zu ver­set­zen, qual­i­fizierte oder die für sie bestmöglichen Schulabschlüsse zu erre­ichen.

Bewer­bun­gen
Wir freuen uns über aussagefähige, vollständige, mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeug­nis­sen verse­hene Bewer­bun­gen für diese anspruchsvolle Tätigkeit. Ver­wen­den Sie dafür bitte unser Online-Bewer­bungs­for­mu­lar.

Die Sich­tung der Unter­la­gen erfordert etwas Zeit. Bei Inter­esse unser­er­seits vergeben wir turnusmäßig Ter­mine zu Vorstellungsgesprächen. Nach erfol­gre­ichen Gesprächen wer­den Kan­di­dat­en in unseren Inter­essen­ten­pool inte­gri­ert und bei neuem Betreu­ungs­be­darf zunächst mit Hos­pi­ta­tio­nen für neue Einsätze bei Schülerinnen und Schülern beauf­tragt. Eine Zusage für den konkreten Ein­satz können wir jedoch erst geben, wenn die Anforderun­gen an den jew­eili­gen Ein­satz mit den Schulen abges­timmt wur­den.

Voraus­set­zung für einen Ein­satz der Schu­las­sis­tenz ist das Vor­liegen eines fest­gestell­ten Förderbedarfs auf den Gebi­eten: geistige Entwick­lung, Autismus, körperlich- motorische Entwick­lung, emo­tion­al-soziale Entwick­lung, Sehen, Hören, Ler­nen. Schulassistẹnten/innen unterstützen und fördern dann Kinder und Jugendlichen jed­wed­er Förderschwerpunkte in allen Schul­typen.

Zugangsvo­raus­set­zun­gen zur Ausübung dieses Berufes sind alle Arten der pädagogischen und/oder medi­zinisch pflegerischen Qual­i­fika­tio­nen, wie: Erzieher/innen, Heilpädagogen/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Lehrer/innen, Sozialpädagogen/innen, Son­der- oder Rehapädagogen/innen, Therapeut/innen, Kranken­schwest­ern/-pfleger sowie auch Betrof­fene mit beson­deren Ken­nt­nis­sen (Braille, DGS, LBG, TEACCH, PECS, ABA o.ä.).

Einsätze find­en immer auf Teilzeit­ba­sis (zwis­chen 10–20 Ver­tragswochen­stun­den) statt, da die Berlin­er Schule als Halb­tagss­chule organ­isiert ist. Ein­satzzeit ist immer die Unter­richt­szeit, die Schulfe­rien sind frei. Vergütung erfol­gt nach Trägertarif.

Soziale Arbeit in der Schule
Koor­di­na­tion
Olivi­er Rako­to­vao

Schu­las­sis­tenz / BuT–Leistungen
Koor­di­na­tion
Nina Rako­to­vao

Fort­bil­dun­gen und Schu­lun­gen
Koor­di­na­tion
Nina Rako­to­vao

Die Lieblingskinder gUG kooperiert seit 2015 ideell und gle­ich­berechtigt mit der Leben­shil­fe Berlin. Somit kön­nen bei­de Träger auf flankierende Ange­bote des Part­ners zurück­greifen.

Wir sind für Sie da!

Die Lieblingskinder gUG engagiert sich für Men­schen mit und ohne Behin­derung und ihre Rechte auf ein selb­st­bes­timmtes Leben. Wir set­zen uns für eine Gesellschaft ein, in der alle dazuge­hören – Jung und Alt, Men­schen mit unter­schiedlichen Fähigkeit­en, egal welch­er Herkun­ft.